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Notfall

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Die (teilweise) Entfernung des Dickdarms ist bei chronischen Entzündungen (Sigmadivertikulitis), als auch bei Tumoren (Darmkrebs) nötig.
Diese Operation wird bei uns oftmals minimal-invasiv-assistiert durchgeführt, wobei dann nur das händischen Wiederverbinden ausserhalb des Körpers durchgeführt wird.

Die Fundoplikatio ist ein chirurgischer Eingriff zur Verhinderung eines Rückflusses (Reflux) von Mageninhalt in die Speiseröhre. Er kann offen oder endoskopisch durchgeführt werden.

Prinzip ist die Bildung einer Fundusmanchette um den abdominalen Anteil der Speiseröhre. Der Speisebrei kann weiterhin von der Speiseröhre in den Magen befördert werden. Die dabei entstehende Füllung der Manschette komprimiert jedoch die abdominale Speiseröhre, so dass ein Reflux (rücklaufen) aus dem Magen in die Speiseröhre verhindert wird.

Asthma ist eine wiederkehrende akute Enge der Luftwege als Reaktion auf einen Reiz.
Dieser kann von außen, oft durch Pollen bedingt, oder von innen kommen. Die Erkrankung manifestiert sich meist bereits im Kindesalter, oft sind weitere Symptome vorhanden: Heuschnupfen, Neurodermatitis.

 Zur Therapie stehen verschiedene Sprays und Immunmodulatoren zur Verfügung. Orientierend an die noch vorhandenen Symptome können die Medikamente unterschiedlich eingesetzt werden.

Eine enge Anbindung an eine pneumologische Praxis und regelmäßige Kontrollen sind notwendig.

Indikation für TAPP: 

  • Jeder Leistenbruch oder Schenkelbruch, ohne Einklemmung
  • Rezidivbruch nach anderen Verfahren (insbesondere nach den herkömmlichen Techniken)
  • Beidseitige Brüche
     

Operative Technik:

  • Anlage des Pneumoperitoneums (in den Bauch wird Luft eingeblasen, damit der Operateur Platz hat)
  • Zugänge (3 Einstiche mit ca. 5-10 mm Hülsen)
  • Inspektion des Abdomens mit der Kamera
  • Freipräparieren des Bauchfellens im Leistenbereich mit Darstellen des Bruchsackes
  • Freilegung des Bruchsackes von benachbarten Strukturen( Hodengefäße und Samenstrang bei Männer und Lig. rotundum bei Frauen)
  • Einlegen des Netzes auf die Bruchlücke
  • Fixieren des Netzes
  • Zunähen des Bauchfellens
  • Entfernen der Trokare und Ablassen des Gases
  • Verschluss der Zugänge
     

Indikation für IPOM: 

  • Jeder Bruch von der Bauchdecke (ausgenommen Leisten- und Schenkelbruch) mit einer minimalen Größe von 2 cm
  • Rezidivbruch nach anderen Verfahren (insbesondere nach den “von außen” durchgeführten Techniken)
  • Mehrfache Brüche
     

Operative Technik: 

  • Anlage des Pneumoperitoneums (in den Bauch wird Luft eingeblasen, damit der Operateur Platz hat)
  • Zugänge (3-4 Einstiche mit ca. 5-10 mm Hülsen)
  • Inspektion des Abdomens mit der Kamera
  • Entfernung des möglichen Inhaltes des Bruches
  • Einbringen des Netzes in der Bauchhöhle
  • Anlegen des Netzes im Bereich des Bruches und Fixation
  • Entfernen der Trokare und Ablassen des Gases
  • Verschluss der Zugänge 

 

Wenn Sie ausführlichere Informationen möchten, können Sie gerne während unserer Sprechstunde ausführlich mit einem unserer Ärzte sprechen.

Indikation:

  • Bösartiger, gutartiger oder unklarer Tumor im Pankreaskopf

 

Operative Technik:

  • Anlage des Pneumoperitoneums (in den Bauch wird Luft eingeblasen, damit der Operateur Platz hat)
  • Zugänge (4 Einstiche mit ca. 5-10 mm Hülsen)
  • Inspektion des Abdomens mit der Kamera
  • Eröffnung der Bursa omentalis und Präparation der vorderen Pankreasoberfläche von der Magenhinterwand
  • Mobilisation des Zwölffingerdarms
  • Präparation des Ligamentum hepato-duodenale mit Identifizierung der Blutgefäße und des Gallenganges
  • Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie)
    Durchtrennung des Zwölffingerdarms mit einem Klammernahtgerät
  • Untertunnelung des Pankreaskörpers auf der V. portae und V. mesenterica superior
  • Durchtrennung des Pankreaskörpers über der Pfortader
  • Präparation und Resektion des Pankreaskopfes bzw. des Processus uncinatus von der V. portae sowie der A. und V. mesenterica superior
  • Ausgedehnte Lymphkonotendissektion
  • Kontrolle der Tumorfreiheit der Resektionsränder mittels Schnellschnitt
  • Bergung des Resektates aus Bauchhöhle
  • Vorbereitung des proximalen Dünndarms zur Verbindung mit Magen, Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang
  • Durchführung der Verbindungen äußer des Abdomens durch eine 5-10 cm Bergenlücke in der Bauchwand
  • Entfernen der Trokare und Ablassen des Gases
  • Verschluss der Zugänge
     

Wenn Sie ausführlichere Informationen möchten, können Sie gerne während unserer Sprechstunde ausführlich mit einem unserer Ärzte sprechen.

Indikation:

  • Bösartiger, gutartiger oder unklarer Tumor im Pankreaskorpus oder -schwanz

 

Operative Technik:

  • Anlage des Pneumoperitoneums (in den Bauch wird Luft eingeblasen, damit der Operateur Platz hat)
  • Zugänge (4 Einstiche mit ca. 5-10 mm Hülsen)
  • Inspektion des Abdomens mit der Kamera
  • Eröffnung der Bursa omentalis und Absetzung der vorderer Pankreasoberfläche vom Magenhinterwand
  • Mobilisation der Milz
  • Durchtrennung der Blutgefäße für Bauchspeicheldrüse und Milz
  • Durchtrennung des Pankreaskörpers oder -schwanzes
  • Versorgung (Verschluss des Pankreasstumpfes) des verbliebenen Pankreasteils mittels Naht
  • Bergung des Resektates aus Bauchhöhle
  • Ggf. Lymphknotendissektion
  • Entfernen der Trokare und Ablassen des Gases
  • Verschluss der Einstiche
     

Wenn Sie ausführlichere Informationen möchten, können Sie gerne während unserer Sprechstunde ausführlich mit einem unserer Ärzte sprechen.

Beide gehören zur Gruppe der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Die Colitis ist durch einen entzündlichen Befall des Mastdarms und Dickdarms gekennzeichnet. Anders als beim Morbus Crohn breitet sich die Entzündung kontinuierlich vom Mastdarm beginnend, d.h von distal nach proximal, aus und ist auf die Darmschleimhaut (Mukosa und Submukosa) beschränkt.
Beim Morbus Crohn handelt es sich um eine vermutlich autoaggressive, chronisch-granulomatöse Entzündung, die im gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle bis zum After auftreten kann. Bevorzugt befallen sind der untere Dünndarm (terminales Ileum in ca. 40 %), seltener Speiseröhre (Ösophagus) und Mund. Charakterisierend für Morbus Crohn ist der diskontinuierliche, segmentale Befall (sog. „skip lesions“) der Darmschleimhaut, d. h. es können gleichzeitig mehrere Darmabschnitte erkrankt sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind.

Als Darmkrebs bezeichnet man alle bösartigen (malignen) Tumore des Darmes. Die kolorektalen Karzinome machen mehr als 95 % der bösartigen Darmtumore aus.Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung, an der mehr als sechs Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens erkranken. Kolorektale Karzinome verursachen zunächst sehr selten Symptome, sie entstehen fast immer aus anfangs gutartigen Darmpolypen. Die Heilungschancen durch Operation und Chemotherapie mit 5-Jahres-Überlebensrate von 40–60 % im Mittel hängen entscheidend vom Krankheitsstadium ab, in dem der Darmkrebs entdeckt wird. Die Krankenkassen übernehmen ab dem 55. Lebensjahr die Kosten einer Darmspiegelung („Vorsorge-Koloskopie“), um durch Entfernung etwaiger Polypen dem kolorektalen Karzinom vorzubeugen.

Im Gegensatz zur Röntgentomographie ist in der Computertomographie die Nutzung eines Computers zwingend nötig, um aus den Rohdaten Schnittbilder erzeugen zu können – daher der Name. Durch rechnerbasierte Auswertung einer Vielzahl, aus verschiedenen Richtungen aufgenommenen Röntgenaufnahmen eines Objektes werden Schnittbilder erzeugt. Alternative Bezeichnungen sind CT-Scan oder CAT-Scan (von computer-assisted tomography oder computed axial tomography).

Obgleich die ersten Geräte im Jahre 1972 nur eine – im Vergleich zu heutigen Geräten – sehr eingeschränkte Funktionalität hatten, wurde die Computertomographie sofort akzeptiert, denn die Bilder bieten im Gegensatz zu einer normalen Röntgenaufnahme eine überlagerungsfreie Darstellung der Körperstrukturen. Außerdem konnten erstmals Gewebearten mit unterscheidender Schwächung für Röntgenstrahlung dargestellt werden, was bis dahin nur sehr eingeschränkt möglich war.

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)ist eine vermeidbare.
In nahezu allen Fällen tritt sie bei Rauchern auf. Es kommt zu einer unveränderten Enge der Luftwege und nachfolgend einer Überblähung der Lunge.

Lange Zeit bleibt dies unbemerkt, treten jedoch erste Symptome auf, ist die Lunge bereits irreversibel geschädigt. Auch hier stehen verschiedene Sprays zur Verfügung. In einigen Fällen kann die Überblähung durch endoskopische Maßnahmen vermindert werden.

siehe auch: (Computertomographie)

Bei der Entwicklung zwei grundsätzlich unterschiedliche Formen unterschieden. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, weil die Behandlung gegensätzliche Elemente enthält.


- Beim neuropatisch-infizierte Fuß (-70% aller Fälle des diabetischen Fußes) sind die peripheren Nerven aufgrund jahrelanger Mangelversorgung geschädigt.


- Der ischämisch-gangränose Fuß (Vorkommen liegt 20-30 %) entsteht infolge peripherer arterieller Durchblutungsstörungen, die ein Absterben ganzer Gewebebezirke hervorrufen können.

Besonders kompliziert bei der Diagnosestellung und Therapie ist eine Kombination dieser beiden Erscheinungsformen aus Neuropathie und Durchblutungsstörungen. Das ist immerhin bei 20 bis 30 Prozent aller diabetischen Füße der Fall. Die weitere Behandlung wird hier durch das Ausmaß der Durchblutungsstörung bestimmt. 

Indikationen zur diagnostischen Laparokopie:

Onkologie: Tumorstaging, Klärung der Operabilität, Probengewinnung beim Malignom, Therapiekontrolle nach systemischer Therapie
Differenzialdiagnose: unklare Ober- und Unterbauchbeschwerden, Adhäsionsbeschwerden

Die operative Technik:

Inzision: Klein Schnitt oberhalb oder unterhalb des Nabels oder am Nabel
Gaseinleitung: Mit einer kleiner Nadel (Verress-Nadel) wird Kohlendioxid in der Bauchhöhle eingeblasen, damit der Operateur Platz hat.
Einbringen des Trokars: Durch den Schnitt nach Anlage des Pneumoperitoneums bringen wir den Trokar im Buach ein.
Einbringen der Optik: Mit der Kamera können wir die eventuellen Ursachen der Beschwerden feststellen. Zusätzlich können wir andere Instrumente benutzen, um besser die Bauchhöhle zu inspizieren.
 

Wenn Sie ausführlichere Informationen möchten, können Sie gerne während unserer Sprechstunde ausführlich mit einem unserer Ärzte sprechen.

Eine teilweise Entfernung des Dünndarms ist bei einigen Patienten mit Morbus Crohn notwendig und kann bei uns schonend minimal-invasiv durchgeführt werden.

Neue Laser- Chirurgie in der Frauenklinik

Die Frauenklinik bietet zukünftig ein weiteres diagnostisches und therapeutisches Angebot an. Zur Früherkennung von Krebsvorstufen des äußeren Genitales bzw. Gebärmutterhalses wurde eine Dysplasie- Sprechstunde installiert. Hier können sich Patienten mit unklaren Veränderungen oder auffälligen Abstrichen an die Spezialisten der Frauenklinik wenden. In Kooperation mit dem Zytologie- Spezialisten und Frauenarzt Dr. Kuznik

In der Frauenklinik des Ostalb- Klinikums ist nun ein moderner CO2- Laser angeschafft worden, um das Behandlungs- Spektrum insbesondere Krebsvorstufen zu erweitern. Diese Technik ermöglicht dem Behandlungs- Team nun noch zielgenauer und schonender Krebsvorstufen oder sogar Bösartigkeiten zu entfernen.

 

Was ist ein chirurgischer Laser?

Mit einem Laser wird Licht stark gebündelt und als Schneidwerkzeug oder Verdampfungs- Methode für Gewebe genutzt. Je nach Wellenlänge des Lichtes kann man die Eindringtiefe in das Gewebe variieren. So wird krankhaftes Gewebe schonend entfernt oder abgetötet.

 

Was sind die Vorteile des Lasers?

Durch die starke Lichtbündelung kann man sehr genau und gewebeschonend schneiden. Das umliegende Gewebe wird nur minimal geschädigt. Somit erzielt man auch in kritischen Regionen eine zielgenaue Operation. Ein weiterer Vorteil ist die genaue Tiefenwirkung des Lasers. Dies nutzt man für exakte Abtragungen im Bereich der Haut bei z.B. Krebsvorstufen. Insgesamt führt die Lasertechnik zu einer geringeren Belastung der Patientin bzw. deren Gewebe und ist in vielen Bereichen weniger schmerzhaft.

 

Wo wird der Laser in der Frauenheilkunde eingesetzt?

Die Krebsspezialisten der Frauenklinik setzen den CO2- Laser bei Frauen ein, die eine verdächtige Veränderungen im Bereich des äußeren Genitales oder eine Krebsvorstufe in diesem Bereich haben. Ein weiteres Einsatzgebiet liegt in der Entfernung von Genitalwarzen (Kondylomata accuminata). Sie können mit dieser Methode schonend, schmerzarm und insbesondere in kritischen Regionen elegant entfernt werden. Auch andere Hautüberschüsse wie Narben oder Gefäßerweiterungen wie Besenreißer werden damit behandelt werden.

Die Gallenblase ist ein Hohlorgan der Menschen, das die Speicherung und Eindickung der von der Leber produzierten Galle ermöglicht. Galle ist die Körperflüssigkeit, die durch in ihr enhaltene Enzyme eine wichtige Rolle in dem Verdauungsprozess von Fetten im Darm spielt.


Gallensteine treten bei ca. 12 % der Bevölkerung auf. Die Ursache für Steinbildung ist das Ungleichgewicht zwischen Bestandteilen der Galle: Gallensäuren und Cholesterin. Durch ständiges bewegen der Steine in der Gallenblase kommt es zur Reizung der Gallenblasenschleimhaut und so zu einer Entzündung (Cholezystitis). Außerdem kann sich ein Stein in dem Gallenblasenausgang einklemmen, was den Abfluss der Galle stört und zur sog. Gallenkolik (akute, wellenförmige Schmerzen im rechten Oberbauch) führt. Die kleinen Steine können in den Hauptgallen-gang hineinrutschen und dort akuten Verschluss verursachen, dies führt zur Entzündung des gesamten Gallensystems und oft auch der Bauchspeicheldrüse.


Die Gallensteine können in meisten Fällen durch Ultrachalluntersuchung festgestellt werden. Beim eingeklemmten Stein in dem Gallengang ist eine endoskopische Kontrastmitteluntersuchung des Gallensystems (ERCP), ähnlich einer Magen-spiegelung, mit gleichzeitiger Bergung des Steins nötig.
Die Behandlung der Gallenblasensteine ist operativ. Die andere Methoden (Zertrümmerung der Steine, Auflösung der Steine durch chemische Stoffe usw.) können nur in Ausnahmefällen (z.B. Inoperabilität des Patienten) bei bestimmten Steintypen angewendet werden.
Die Operation (meist laparoskopische Cholecystektomie) ist die vollständige Abtrennung der Gallenblase von dem Gallengang, vorsichtiges Ausschälen der Gallenblase aus dem Gallenblasenbett (dichte Verwachsungen zwischen Gallenblasenwand und Leber).


Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und gelingt in meisten Fällen durch sog. Bauchspiegelung (Schlüssellochchirurgie). Nur in Ausnahmefällen muss die Bauchhöhle eröffnet werden, z.B. bei ausgeprägten Verwachsungen zwischen der Gallenblase und anderen Bauchorganen nach mehrfachen abgelaufenen Entzündungen.
Bei komplikationslosem Verlauf der Operation bekommt der Patient schon am nächsten Tag zu essen und kann nach 3-4 Tage entlassen werden.Die Tumoren der Gallenblase treten viel seltener auf und können zum Teil Folge der Gallensteinekrankheit sein. Es gibt gutartige (Polypen, Adenome etc.) und bösartige (Karzinome) Tumoren der Gallenblase. Die können durch Ultraschall- oder Computertomographische Untersuchung festgestellt werden. Die Behandlung der Tumoren ist immer operativ: Entfernung der Gallenblase (gutartige Tumoren), bei Bedarf unter Mitnahme des angrenzenden Lebergewebes (Karzinomen).
Die genaue Diagnose und die für Sie passende Behandlung der Erkrankung des Gallenblasensystems kann durch die Anwendung der o.g. diagnostischen Methoden im nachfolgenden Gespräch mit Arzt festgelegt werden

Das Gallenblasenkarzinom gehört zu den bösartigen Tumoren des Gallenwegsystems. Dazu gehören weiter folgende Tumoren: Tumoren der distalen Gallenwege, der Papilla Vateri ( Mün-dungsstelle des Gallenganges in den Zwölf-fingerdarm) und sogenannte Klatskin-Tumoren (in Gallenwegen, die unmittelbar aus der Leber austreten).


Als Risikofaktoren für die Entstehung eines Gallen-blasenkarzinoms gelten echte Polypen größer als 0,5cm sowie eine sogenannte "Porzellangallenblase". Hierbei beträgt das Risiko 20-60%. In diesen Fällen sollte die Gallenblase zur Vorbeugung eines Karzinoms entfernt werden. Gallensteine über 3cm haben ein 10fach erhöhtes Risiko für ein Karzinom. Die Tumoren des Gallenwegsystems sind insgesamt selten und treten in der Regel erst ab dem 60 Lebensjahr auf.

Sie sind die fünfthäufigsten Tumoren des Magen-Darm-Traktes. Frauen erkranken häufiger als Männer. Die Erkrankung kommt meist in der 7.-8. Lebensdekade zum Ausbruch

Ein Gallenstein ist ein festes, kristallisiertes Ausfallprodukt der Gallenflüssigkeit.

Gallensteine entstehen durch ein Ungleichgewicht löslicher Stoffe in der Gallenflüssigkeit. Findet sich der Gallenstein in der Gallenblase so spricht man von einer Cholezystolithiasis (Gallenblasenstein). Bei einem Gallenstein im Gallengang (Ductus choledochus) wird von einer Choledocholithiasis (Gallengangsstein) gesprochen.

Gallensteine sind häufig und verursachen oft gar keine Beschwerden. Wenn Gallensteine sich einklemmen, kann es allerdings zu heftigen Koliken und Entzündungen (Cholezystitis) kommen. In diesem Fall raten wir Ihnen zu einer operativen Entfernung der Gallenblase (Cholecystektomie)

Vollständige operative Entfernung des Magens unter Mitnahme von regionären Lymphknoten und Omentum majus, gegebenenfalls auch benach-barter Organe oder Organteile wie Milz, Pankreas, Querkolon, linker Leberlappen (so genannte erweiterte Gastrektomie). Die Entfernung von Teilen des Magens bezeichnet man dagegen als Magenresektion.


Eine Gastrektomie wird beispielsweise bei Magenkrebs, eine Magenresektion bei Magengeschwüren durchgeführt.
Der Eingriff erfordert zur Wiederherstellung der Kontinuität des Verdauungstraktes die Bildung eines Ersatzmagens. Hierzu kann eine ausgeschaltete Dünndarm- oder Dickdarmschlinge benutzt werden.

Lassen sich die Gefäße nicht mittels PTA eröffnen muss zur Durchblutungserhaltung ein Bypass des verschlossenen Gefäßes durchgeführt werden. Dies kann entweder mit körpereigenen Gefäßen (meist Venen) oder mit Gefäßprothesen erfolgen. Diese "Gefäße aus Kunststoff" ähneln einfachen, kleinvolumigen Schläuchen und bestehen aus dem gut verträglichen Material PTFE (z. B. Gore-Tex ®).


Zur Vermeidung eines erneuten Verschlusses muss lebenslang eine "Verdünnung" des Blutes z.B. mir Aspirin (Acetylsalicylsäure) oder Clopidogrel (z.B. Plavix) durchgeführt werden.