Bild Notfall-Rufnummern

Notfall

Schwerpunkte

In unserer zentralen Notaufnahme werden alle Notfallpatienten rund um die Uhr behandelt. Da Notfälle nicht planbar sind, kann es leider immer wieder zu Wartezeiten kommen. Über eine Dringlichkeitseinstufung wird die Reihenfolge der Behandlung festgelegt. Dies machen wir durch eine Anzeige der Anzahl der jeweiligen Patienten in der aktuellen Behandlung transparent um das Verständnis für die Reihenfolge der Behandlung nach medizinischer Dringlichkeit und den daraus ergebenden Wartezeiten zu erhöhen. Der Patient steht bei uns im Mittelpunkt! Patientenfreundlichkeit, Ablauf- und Versorgungsqualität sind höchste Prämissen, die wir stets versuchen zu verbessern. Pro Jahr behandeln wir ca. 30.000 Patienten.

Triagierung/ Behandlungsdringlichkeit

Die Reihenfolge der Behandlung richtet sich nach der Behandlungsdringlichkeit. Hierzu werden die Patienten nach einem objektiven Verfahren, dem Emergency severity index, in 5 Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Die Behandlung wird dann nach Dringlichkeit durchgeführt, wobei maximale Zeitintervalle zwischen Aufnahme und Behandlung vorgegeben sind. Innerhalb einer Triagekategorie werden Kinder selbstverständlich bevorzugt behandelt.


Interdisziplinäre Schockraumversorgung

Jeder akut lebensgefährlich erkrankte oder verletzte Patient wird in unserem Schockraum behandelt. Hierzu steht ein hoch moderner Schockraum mit 60 Quadratmetern zur Verfügung. Dieser Schockraum ist mit einem CT ausgestattet, um die notwendige Diagnostik in kurzer Zeit zu ermöglichen. Die hochmoderne Ausstattung beinhaltet einen biphasischen Defibrillator, System zur mechanischen Thoraxkompression, invasives und nichtinvasives Monitoring, invasive und nichtinvasive Beatmung, bedside Sonografie (TTE, Thoraxsonografie, Abdomensonografie, FAST)
Die Polytraumaversorgung findet in enger Kooperation mit der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie statt. Das Ostalbklinikum Aalen ist zertifiziertes regionales Traumazentrum gemäß den Kriterien des Traumanetzwerk der DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie).


Aufnahmestation

Auf der Aufnahmestation stehen 6 Betten zur Verfügung. Dort können Patienten aufgenommen werden, die noch weiter engmaschig überwacht werden müssen. Weiter können Patienten bis zur Komplettierung der Diagnostik dort aufgenommen werden, um eine adäquate Zuordnung zu ermöglichen. Manchmal ist dann auch eine weitere ambulante Weiterbehandlung im follow up möglich. Zu den bisherigen 2 Entscheidungsmöglichkeiten „ambulant“ oder „stationär“ kommt nun noch eine dritte Möglichkeit der „kurzstationären“ Behandlung hinzu. Somit kann Patienten häufiger der Wunsch auf eine ambulante Behandlung ermöglicht werden und die Ressourcen können optimal genutzt werden.