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Notfall

Pneumologie

Herzlich Willkommen im Schwerpunkt Pneumologie der Medizinischen Klinik I des Ostalbklinikum Aalen.

Auf diesen Seiten informieren wir Sie über unser Spektrum der Diagnostik und Therapie von Lungenkrankheiten.

Mit unseren eigenen Möglichkeiten und durch die gute Zusammenarbeit mit allen anderen medizinischen Fachdisziplinen und -praxen sind wir in der Lage, eine schnelle und exakte Diagnose zu erstellen und die weiteren therapeutischen Maßnahmen festzulegen.

Schauen Sie sich in Ruhe um, bei weiteren Fragen nutzen Sie gerne unsere email-Kontakte oder rufen Sie an!

Prof. Dr. Gerhard Kleber, Dr. Martin Edelmann

Lungenfunktion

Die Lungenfunktionsdiagnostik ist eine nur sehr wenig belastende Untersuchung. Sie dient der Untersuchung der Atemwege und der Lunge. Dabei unterscheidet man eine einfache Spirometrie (Messung der Luftflüsse in den Atemwegen) von der Bodyplethysmographie (Messung der Druckverhältnisse im Brustkorb). Außerdem gibt es noch Untersuchungen für spezielle Fragestellungen wie die Diffusionskapazität (Übertritt von Atemgasen aus den Lungenbläschen in die Gefäße der Lunge) und Untersuchungen unter Fahrradbelastung.

Bildgebung

Bei den Erkrankungen des Brustkorbs ist die Bildgebung (Radiologie) von besonderem Wert, da man so einen Einblick in das Geschehen erhält. Die Methoden unterscheidet man nach strahlengestützten Verfahren (Röntgen, Computertomographie) und nicht strahlenabhängigen Methoden (Ultraschall, Magnetresonanztomographie, Positronen-Emissions-Tomographie). Je nach Verdacht kommen die einzelnen Verfahren zum Einsatz. Link diagnostische und interventionelle Radiologie

Bronchoskopie

Die Spiegelung der Atemwege dient diagnostischen und therapeutischen Zwecken. Die Ursprünge reichen bis in das Jahr 1895, als Gustav Kilian die starre Spiegelung anwendet. In den folgenden Jahren wird das therapeutische Instrumentarium ständig erweitert, jedoch bleibt die starre Spiegelung ein richtiger „Eingriff“, der auch eine Narkose notwendig macht. Ab 1965 entwickelt Shigeto Ikeda die flexible Endoskopie. Er machte sich die lichtleitenden Eigenschaften von Glasfasern zunutze, die einerseits Licht in den Patienten, zum anderen das Bild zum Untersucher transportieren. Hierzu ist nur ein leichter Schlaf notwendig (leichte Sedierung). Die Spiegelung mit flexiblen Endoskopen ist heute Standard. Die starren Bronchoskope werden aber bei besonderen Fragestellungen noch eingesetzt.

Mit den Verfahren der flexiblen oder der starren Bronchoskopie führen wir folgende Anwendungen durch:

  • Flexible diagnostische Bronchoskopie:
    Ausführliche Diagnostik der Atemwege (Luftröhre und Bronchien), Bronchiallavage, Entnahme von Biopsien. 
  • Flexible diagnostische Bronchoskopie mit endoskopischem Ultraschall (EBUS = endobronchialer Ultraschall) oder Röntgen: Durch Kombination mit Ultraschall können auch Lymphknoten entlang der Atemwege gefahrlos punktiert werden. Durch die Kombination mit dem Röntgen können auch weiter entfernte Prozesse punktiert werden.   
  • Flexible therapeutische Bronchoskopie:
    Wiedereröffnung verschlossener oder verengter Atemwege (z.B. bei Tumoren) durch Hitze (Argonbeamer) oder Kälte (Kryotherapie) 
  • Endoskopie-geführte lokale Bestrahlung von Tumoren der Atemwege 
  • Metallstentimplantation in Engstellen der Atemwege   
  • Fremdkörperentfernung  
  • Endoskopische Lungenvolumenreduktion bei Emphysem oder Asthmabronchiale (Einbringen von Ventilen oder Spiralen zur Behandlung der chronischen Lungenüberblähung, Hitzetherapie bei Asthma bronchiale).  
  • Starre Bronchoskopie (unter Vollnarkose):  
    Die Intubation der Luftröhre mit starren Endoskopen ermöglicht einen noch sichereren Zugang zu den Atemwegen, wie sie z.B. bei Blutungen oder technisch aufwendigen therapeutischen Eingriffen benötigt wird. Durch das starre Rohr kann eine Vielzahl von Instrumenten angewandt werden.

Pleuroskopie 

Die Spiegelung des Rippen- und Lungenfells dient der erweiterten Diagnostik bei Erkrankungen des Pleuraraumes. Dieser ist bei Lungenerkrankungen oft mitbeteiligt. Bei einer Absiedelung bösartiger Zellen in den Pleuraspalt kommt es zu wiederkehrenden Flüssigkeitsansammlungen (Pleura- bzw. Rippenfellerguss) der Atmung und Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Durch sorgfältige Inspektion des Pleuraspalts kann eine Verklebung beider Pleurablätter durchgeführt werden. Dadurch kann kein Wasser mehr austreten. Dieser symptomlindernde Eingriff kann in leichtem Schlaf und lokaler Betäubung durchgeführt werden und ist auch bei stark beeinträchtigten Patienten möglich.

Nachfolgend stellen wir ihnen in aller Kürze die wichtigsten pneumologischen Krankheitsbilder vor.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte den jeweiligen Begriff an:

Asthma >>

COPD >>

Lungenkrebs >>

Pneumonie >>

Tuberkulose >>

Schlafapnoe >>

Lungenembolie >>

Lungenhochdruck >>

Lungenfibrose >>


Leitung

Dr. Martin Edelmann

Oberarzt
Medizinische Klinik I
Internist, Pneumologie, Tumortherapie
07361 55 1211 E-Mail schreiben