Wundzentrum Ostalb (WZO)
in der Sektion Phlebologie, Proktologie, Behandlungszentrum für chronische Wunden und im Wundzentrum Ostalb
Die Sektion Phlebologie, Proktologie, Behandlungszentrum chronische Wunden (PPW) befasst sich mit der Diagnostik, der konservativen und operativen Behandlung sowie Nachbehandlung von
- Venenerkrankungen und Erkrankungen des Lymphsystems
- Gutartigen Enddarmerkrankungen und
- Chronischen Wunden (Wunden, die innerhalb 6-8 Wochen nicht abheilen)
Wundzentrum Ostalb (WZO)
Die Ziele eines Wundzentrums sind die Verbesserung der Lebensqualität des Patienten mit chronischen Wunden, die Verkürzung des Wundheilungsprozesses, die Erhöhung der Wundheilungsrate, die Steigerung der Versorgungsqualität und die Vergrößerung der Versorgungskontinuität. Hinzu kommt die Zusammenarbeit aller an der Behandlung Beteiligten zu verbessern und eine kontinuierliche Qualitätssicherung in der gesamten Organisation durchzuführen.
Weitere Ziele sind die Koordination der Behandlung, der Aufbau und Betrieb eines Netzwerks, die Durchführung einer standardisierten Wundbehandlung und einer interdisziplinären Behandlung, die Selbstverständlichkeit: Diagnose vor Therapie und die Durchführung einer suffizienten Lokaltherapie und gleichzeitige Mitbehandlung der Grunderkrankung der Patienten mit chronischen Wunden.
Ein Wundzentrum kann aber nur optimal arbeiten, wenn es in ein funktionierendes Netzwerk eingebettet ist.
Das Netzwerk des Wundzentrums Ostalb besteht aus dem Patienten, dem Hausarzt, niedergelassenen Fachärzten, dem Wundzentrum Ostalb, dem Ostalb-Klinikum Aalen, Homecare-Unternehmen, der Industrie, ambulanten Pflegediensten und Sozialstationen, Pflegeheimen und den Krankenkassen.
Neben dem Auf- und Ausbau ist vor allem aber auch die Pflege des Netzwerks wichtig. Dies geschieht durch die Darstellung des Nutzens mit Zufriedenheit der einweisenden Ärzte und Zufriedenheit der ambulanten und stationären Pflegedienste, durch Kommunikation im Rahmen eines regelmäßigen Austausches durch Qualitätszirkel und Veranstaltungen im Rahmen eines „Pflegeforums“ und letztendlich durch hohe Qualitätsanforderungen wie die qualifizierte Schulung der beteiligten Partner und die Evaluation der Ergebnisse. Die Versorgung schlecht heilender Wunden wie Ulcus cruris, Dekubitus, diabetischer Fußulcera ist ein multifaktorielles und langwieriges Geschehen, welches Kompetenz, interdisziplinäre und intersektorale Zusammenarbeit sowie leistungsfähige Produkte für eine wirkungsvolle und wirtschaftliche Behandlung benötigt.Unser Lösungsangebot hierzu ist das Wundzentrum Ostalb am Ostalb-Klinikum Aalen bei dem der Patient im Mittelpunkt steht. Wir bieten eine interdisziplinäre Behandlung durch interne Partner im Ostalb-Klinikum wie den Abteilungen für Gefäßchirurgie, Radiologie, Innere Medizin I und II, Neurologie, Labor und Mirkobiologie, Physiotherapie, Psychosomatik und Schmerztherapie.Wir bieten ein funktionierendes lokales Netzwerk durch lokale Partner in der Region wie Hausärzte, niedergelassene Fachärzte, Homecare-Unternehmer, ambulante Pflegedienste / Sozialstationen, Pflegeheime und Krankenkassen. Wir bieten einen überregionalen Erfahrungsaustausch hinsichtlich chronischer Wunden durch externe Partner zusammen geschlossen im Wundverbund Südwest e.V. (WVSW). Hier erfolgt eine enge Zusammenarbeit z.B. mit der Gefäßchirurgischen Klinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe, der Praxis für plastische Chirurgie Dr. Ziegler in Stuttgart, der Gefäßchirurgischen Klinik des Katharinenhospitals Stuttgart, der Universitätsklinik für Dermatologie Homburg/Saar, der Gefäßchirurgischen Abteilung des Klinikums Villingen/Schwenningen, der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie des Klinikums Konstanz, dem Schwerpunkt für Gefäß- und Endovasculärchirurgie des Klinikums der Universität Frankfurt usw.Ein wichtiger Erfolgsfaktor eines Wundzentrums sind damit die richtigen Partnerschaften und Kooperationen. Aufgrund der vorgenannten Aussagen sieht sich das Wundzentrum Ostalb am Ostalb-Klinikum Aalen als Ansprechpartner für alle Patienten mit chronischen Wunden und als Wegweiser im Versorgungslabyrinth der Behandlung chronischer Wunden.




